DGAHD e.V. auf der 8. Jahrestagung der DGfN in berlin

Mit einem Messestand auf der diesjährigen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie vom 10. bis 13. September 2016 stellte die DGAHD e. V. ihre Arbeit dem Fachpublikum vor. So präsentierte der Verein unter anderem die neuen Hygiene- und Desinfektionspläne und bot diese auch zur Einsicht an. Erstmals erhielten Teilnehmer die Möglichkeit, auf einem Tablet die Webseite der DGAHD zu besuchen und den umfangreichen Downloadbereich kennenzulernen. Zahlreiche Ärzte nutzten zudem den persönlichen Kontakt und ließen sich zu Aspekten der Hygiene und der „Leitlinie für angewandte Hygiene in der Dialyse" ausführlich beraten. Auf großes Interesse stießen nicht nur die kostenlos erhältlichen Aktionsbögen zu MRSA, MRGN, VRE und Noroviren, auch die Möglichkeit zum Erwerb der „Leitlinie für angewandte Hygiene in der Dialyse" wurde rege genutzt.

Wir danken Marion Frei, Heike Hohenadel, Holger Nolte, und Prof. Dr. Rüdiger Holtmann für die Standbetreuung!

Rückblick: Patientenveranstaltung der IKN e. V.

Die Interessengemeinschaft Künstliche Niere und Transplantation Berlin (IKN) e. V. führte am 22. Oktober 2015 in den Räumen des KfH in der Turmstraße Berlin eine Patientenveranstaltung durch. Frau Marion Frei von der DGAHD durfte den Verein vorstellen und mit den Patienten wichtige Hygienethemen erörtern. Lesen Sie dazu im Folgenden ihren Bericht.

"Es kamen 15 wissenshungrige Dialysepatienten, die einen großen Fragenkatalog mitgebracht hatten, den es zu beantworten galt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Themen wie allgemeine Hygienemaßnahmen beim Umgang mit Gefäßzugängen sowie den speziellen Hygienemaßnahmen beim Umgang mit Patienten, die mit multiresistenten Erregern (MRSA, VRE, MRGN) besiedelt sind.
In einer kurzen Einführung wurde die Deutsche Gesellschaft für angewandte Hygiene in der Dialyse (DGAHD e.V.) und deren Vereinsziele vorgestellt. Danach wurden die Teilnehmer/innen für die wohl wichtigste infektionspräventive Maßnahme – die hygienische Händedesinfektion – sensibilisiert. Das hier erlernte konnte auch gleich in praktischen Übungen zur korrekten Durchführung der hygienischen Händedesinfektion vertieft werden.
Es folgten Fragen zu den hygienischen Anforderungen an die Gefäßzugänge. So wurde die richtige Vorgehensweise bei der Hautdesinfektion vorgestellt. Darüber hinaus wurde thematisiert, was bei der Versorgung der Punktionsstelle bzw. der Katheteraustrittsstelle (sterile Abdeckung) und beim Abdrücken des Shunts zu beachten ist und anhand von Bildern erläutert. Hieraus ergab sich eine lebhafte Diskussion, da die Teilnehmer/innen unterschiedliche Erfahrungen gemacht haben.
Der nächste große Themenkomplex befasste sich mit den unterschiedlichen dialyserelevanten Infektionserregern. Zunächst gab es reichlich Fragen zu den Hygieneanforderungen zum Umgang mit Hepatitis C- und HIV-Patienten, aber vor allem Fragen zu den resistenten Erregern wie MRSA und MRGN brannten den Teilnehmer/innen auf den Nägeln. Hier zeigte sich eine große Verunsicherung, die es durch Information und Aufklärung auszuräumen galt. Die Erreger wurden vorgestellt und die erforderlichen Hygienemaßnahmen zur Verhinderung der Übertragung dieser Erreger im Nierenzentrum an Hand der aktuellen Empfehlungen der Kommission für Krankenhaushygiene erläutert. Große Sorge und Betroffenheit wurde bezüglich der Konsequenzen für Patienten, bei welchen eine Besiedelung mit resistenten Keimen festgestellt wurde, geäußert. Der Diskussion der Teilnehmer/innen war zu entnehmen, dass auch hier die Vorgehensweise in den unterschiedlichen Dialyseeinrichtungen stark voneinander abweichen.
Umso mehr war man darüber erstaunt, dass die Gesundheitsämter regelmäßig Begehungen in den Dialyseeinrichtungen durchführen.
Nach zwei spannenden Stunden mit lebendiger Diskussion wurde die Veranstaltung beendet. Die Teilnehmer/innen waren sich einig: Sie baten um Nachfolgeveranstaltungen, um all die Themen, die nicht besprochen werden konnten, - Hygiene und Transplantation ganz vorne an – behandeln zu können."
Herzlichst, Ihre Marion Frei

DGAHD e.V. 2015 - ein erfolgreiches Jahr

Die DGAHD e. V. war im Jahr 2015 dreimal mit einem Messestand unterwegs: im April zum Hauptstadtkongress in Berlin, im Mai zur 24. Dialysefachtagung in Erfurt und auch bereits zum zweiten Mal auf der 7. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie im September 2015 in Berlin.
Wir führten interessante Gespräche mit den Teilnehmern direkt am Messestand oder aber in Diskussionen im Anschluss an Vorträge zu Hygienethemen, die z. B. von Frau Heike Hohenadel und Herrn Prof. Dr. Matthias Girndt auf verschiedenen Kongressen hielten. Das Interesse an der 3. Auflage der "Leitlinie für angewandte Hygiene in der Dialyse" ist nach wie vor ungebrochen. Am Messestand konnte man einen Blick in die Leitlinie werfen und sie erwerben.
Darüber hinaus haben wir auf unserer Webseite die neue Rubrik "FAQs" begonnen. Uns erreichen immer wieder aktuelle Hygienefragen in direkten Gesprächen oder auch als Mailanfrage an info@dgahd.de. Diese sehr wichtigen und interessanten Fragen wollen wir natürlich dem breiten Publikum nicht vorenthalten. Deshalb veröffentlichen wir ab sofort in regelmäßigen Abständen aktuelle Fragestellungen und Antworten auf der Webseite www.dgahd.de/faq und im vierteljährlich erscheinenden Spektrum der Dialyse & Apherese.
Vielen Dank an alle aktiven Vereinsmitglieder!

DGAHD e.V. auf der 6. Jahrestagung der DGfN in berlin

Die DGAHD e. V. war in diesem Jahr erstmals mit einem Messestand auf der 6. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie vom 6. - 9. September 2014 vertreten. Der Verein führte damit seine Öffentlichkeitsarbeit erfolgreich fort, um auch über die "Leitlinie für angewandte Hygiene in der Dialyse" hinaus seine Arbeit zu präsentieren und den Bekanntheitsgrad zu erhöhen. Für die Teilnehmer bestand außerdem die Möglichkeit, die Leitlinie zu erwerben.
Tagungspräsident war u. a. unser Vorstandsmitglied Prof. Dr. Matthias Girndt. Die weiteren Vorstandsmitglieder, Frau Hohenadel und Herr Dr. Holtmann, sowie unser Vereinsmitglied Frau Frei standen Rede und Antwort am Messestand.
Vielen Dank an alle Beteiligten!

Hygienebeauftragte(r) in Dialyseeinrichtungen

Aufbau der zertifizierten Fortbildung für Pflegekräfte „Hygienebeauftragte in der nephrologischen Pflege“. Die besonderen Anforderungen der Hygiene in der Dialyse unterscheiden sich teils sehr deutlich von anderen medizinischen Einrichtungen. Die DGAHD etabliert daher ein spezifisch auf die Bedürfnisse von Dialyseeinrichtungen zugeschnittenes Fortbildungscurriculum, welches sich an Pflegekräfte der Nephrologie wendet. Die Fortbildungsmaßnahme wird von zahlreichen Partnern der DGAHD als Kurse angeboten werden. Parallel wird um Akzeptanz des Fortbildungszertifikats durch Aufsichtsbehörden und Politik geworben.

„Leitlinie für angewandte Hygiene in Dialyseeinheiten“

Neufassung der „Leitlinie für angewandte Hygiene in Dialyseeinheiten“. Das weitverbreitete praxisnahe Handbuch, welches vom Arbeitskreis für angewandte Hygiene in Dialyseeinheiten – nun in Trägerschaft der DGAHD – veröffentlicht wurde, wird für die bevorstehende Neuauflage komplett überarbeitet. Hierbei werden neue wissenschaftliche Erkenntnisse sowie die geänderte Gesetzeslage berücksichtigt. 

DGAHD „up-to-date“

Informationen und Bewertungen zu neuen Erkenntnissen im Bereich der Hygiene sowie zu neuen Gesetzen und Verordnungen werden auf der Website der DGAHD gesammelt und stehen Interessierten zur Verfügung.

Wissensnetzwerk

Eine Vermittlung von Kontakten und Experten für Fragen der Hygiene in der Dialyse wird über die Website der DGAHD ermöglicht.